Reality-Check der Konzernverantwortungsinitiative am Beispiel von Syngenta in Pakistan

Angela Niederberger -Verschiedene Beispiele zeigen auf, dass Freiwilligkeit nicht ausreicht, damit Schweizer Konzerne ihren Verantwortungen in anderen Ländern nachkommen. Aus dieser Einsicht entstand die Konzernverantwortungsinitiative. Auch bei Syngenta in Pakistan, die schon seit Jahren arbeitsrechtliche Vorgaben missachtet, könnte die Annahme der Initiative wohl zu lang erhofften Veränderungen führen.

Fritz’s binoculars

Ivo Nicholas Scherrer - One hundred years ago, World War I ended. My great-great uncle Fritz was among the millions who had been sent to their deaths in the terrible carnage fuelled by nationalist fury. Today,  I would like to tell you his story.

Helvetia braucht keinen Nuklearschirm!

Maya Brehm - Im August hat der Bundesrat endlich Stellung genommen zum UN-Vertrag über das Verbot von Kernwaffen (TPNW): er sieht „zum jetzigen Zeitpunkt“ von der Unterzeichnung ab. Brisant: als Grund gegen den Beitritt führt der Bund an, die Schweiz könnte sich bei einem Beitritt im Verteidigungsfall nicht „unter einen Nuklearschirm stellen“. Nukleare Abschreckung als Instrument der Schweizer Sicherheitspolitik? ICAN Switzerland findet, dass es hier eine […]

Schweizer Mentalität und Europa

Ueli Dutka - Das Jahr 2018 ist das Jahr der Beziehungskrise zwischen der Schweiz und der EU. Ursprünglich war seitens der EU ein institutionelles Rahmenabkommen geplant, das eine reibungslose Zusammenarbeit ermöglichen solle. Warum aber braucht es einen neuen institutionellen Rahmen für die Beziehungen der EU und der Schweiz? Und warum ist das mit der Schweizer Mentalität schwierig zu vereinbaren? Fest steht: Damit sich die Beziehungskrise entspannen […]

A boiling Atlantic - Is it time for Europe to turn to China?

Oskar Jönsson ­– Since Donald Trump has assumed the White House office the US has increasingly severed the ties with its traditional allies in Europe. At the same time, China is trying to establish itself as a reputable international player in the leadership vacuum left behind by the US. How should Europe, including Switzerland, respond to this?

The Digital Geneva Accord: Can it hold up to its name?

Anja Bodenmann ­– On April 17th 2018, 34 tech companies signed the Cybersecurity Tech Accord, pledging to protect civilian and business users from cyber attacks regardless of nationality, geography or motivation of the attack. Ambitiously, the initiators refer to their project as the “Digital Geneva Accord”. Drawing on the historical Geneva Conventions one can ask: are tech companies the modern day Henry Dunant?

Mesures d'accompagnement et travail détaché : quelles différences entre les systèmes suisse et européen ?

Darius Farman - Dernière pomme de discorde dans les négociations entre la Suisse et l'UE sur l'accord institutionnel, les mesures d'accompagnement à la libre circulation des personnes font actuellement l'objet de discussions nourries en Suisse. La demande initiale des négociateurs européens serait leur abandon progressif au profit des règles européennes, et notamment des directives sur le travail détaché. En quoi ces dernières sont-elles différentes des mesures d'accompagnement […]

NATO Gipfel 2018: Ein Rückblick auf zwei bewegte Tage

Chokey Dunchu – Ein teilweise chaotischer NATO Gipfel 2018 war dominiert von Trump’s Forderungen nach einer grösseren Lastenteilung durch die Bündnispartner. Trotzdem konnten sich die Staatschefs am ersten Gipfeltag über eine Vielzahl an Initiativen und Massnahmen einigen. Europa muss ihre Verteidigungsfähigkeiten weiterentwickeln und hierfür die Ausgaben erhöhen. Gleichzeitig soll jedoch die 2% Zielvorgabe hinterfragt und eine inhaltliche Anpassung diskutiert werden.

Teil 2 - Montenegro nach den Präsidentschaftswahlen: Đukanović blendet die EU

Aleksandra Hiltmann – Am 15. April wurde Milo Đukanović zum Präsidenten Montenegros gewählt und das nicht zum ersten Mal. Seit Jahren bestimmt er über das kleine Balkanland wie über sein eigenes Familienunternehmen. Für die Rechtsstaatlichkeit und die wirtschaftliche Entwicklung ist das verheerend. Die EU drückt jedoch beide Augen zu.