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Fabian Urech

Publikation von Fabian Urech

Die Schweizer Rohstoffbranche ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Über die Handelszentren Genf, Zug und Lugano wird heute rund ein Viertel des globalen Handels mit natürlichen Rohstoffen abgewickelt. Das macht die Schweiz zum wichtigsten Rohstoffhandelszentrum der Welt. Obwohl die Mehrheit der weltweit verfügbaren natürlichen Ressourcen in Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert wird, ist der Ressourcenreichtum für viele dieser Staaten bislang eher Fluch als Segen. Korruption und Misswirtschaft führen in vielen Fällen zu leeren Staatskassen, wirtschaftlicher Ungleichheit und einer Zunahme der Armut. Dafür tragen die Förderstaaten und deren Regierungen eine wesentliche Verantwortung. Doch das intransparente und korrupte System funktioniert nur, wenn sich zwei Seiten beteiligen. Die Offenlegung von Zahlungsströmen zwischen privaten Rohstoffkäufern und staatlichen Rohstoffverkäufern ist ein erster Schritt, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.