Dorotea Avedisian hat Rechtswissenschaften mit einer Spezialisierung im Völkerrecht an der Universität Basel studiert. Derzeit ist sie Lehrbeauftragte und Doktorandin im Völkerstrafrecht mit Forschungsschwerpunkt KI im militärischen Bereich und untersucht die normativen Herausforderungen im Zusammenhang mit der strafrechtlichen Verantwortung von Programmierern und Herstellern autonomer Waffensysteme. Neben ihrer akademischen Laufbahn hat Dorotea multilaterale und diplomatische Erfahrungen gesammelt in der Schweizer Botschaft in den Niederlanden sowie zurzeit in der Direktion für Völkerrecht innerhalb des EDA. In parallelen Projekten untersucht sie die nationale Auswirkung der digitalen Transformation und analysiert u.a. die praktischen und normativen Implikationen von KI für die Strafrechtspflege in der Schweiz.
Beruflich und akademisch bewegt sie sich an der Schnittstelle von neuen Technologien, Digitalisierung, Verteidigungspolitik und Völkerrecht. Als Co-Regioleiterin von foraus Basel (seit Januar 2026) interessiert sie sich insbesondere, wie technologische Innovationen globale Machtverschiebungen, staatliche Verantwortung und die Modalitäten einer regelbasierten internationalen Ordnung grundlegend verändern – und wie die Schweiz diese Debatten aktiv mitgestalten kann.