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Publikationen

Biodiversity is in a desolate state. In their first report released in May 2019, the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) finds that biodiversity is declining at rates faster than at any time in human history, threatening ecosystem functions critical to human survival and wellbeing. While the report is novel in terms of its scope and multilateral backing, the overall trends were long known, yet largely outside of the awareness of society. That’s why, in autumn 2018, foraus set out to crowdsource innovative ideas on how to tackle the biodiversity crisis through a newly developed online policy innovation tool: Policy Kitchen. Together with experts, foraus defined three challenges with a link to foreign policy, in which action is particularly needed: How to square biodiversity conservation and economic development? How to make trade more biodiversity-friendly? And how to improve global governance around biodiversity conservation? foraus discussed these questions with over 100 participants from various backgrounds. The process resulted in 43 ideas on biodiversity conservation, four of which were developed further and are presented in this publication.

Die Defizite existierender Modelle sind zahlreich und lassen sich am Beispiel des Systems zur wissenschaftlichen Fundierung politischer Entscheidungen der Europäischen Union (EU) veranschaulichen. Um den Ansprüchen aller Akteure zu genügen, hat die EU die Verfahren des wissenschaftlichen Ausschusses erweitert. Gleichzeitig hat sie aber dessen politischen Einfluss und dessen Kompetenzen zur Unterstützung der Gouvernante-Prozesse verwässert.

Für ein neues Modell, das Wissenschaft und Global Governance besser miteinander verknüpft, definieren die Autoren dieser Studie zwei zentrale Ansprüche: Vor dem Hintergrund steigender Komplexität und Spezialisierung ist (1) eine Plattform notwendig, die es Akteuren mit unterschiedlichen «Sprachen» (jene der Wissenschaft und jene der Praxis) ermöglicht, sich auszutauschen. Ausserdem (2) muss das Modell den unterschiedlichen wissenschaftlichen und politischen Kulturen der internationalen Akteure Raum gewahren. So können Forschende von Anreizen profitieren, die ihrer wissenschaftlichen Kultur entsprechen. Politische Entscheidungsträgerinnen und -träger erhalten ihrerseits Zugang zu wissenschaftlich fundierten Positionen in einer Form, die in ihrer politischen Kultur Geltung hat.

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