Tour de Suisse «Neuland»: Migrations.Stadt.Basel – Eine Bestandesaufnahme

Wir alle überwinden Grenzen. Unsere Stadt ist geprägt von den Bewegungen der Menschen in der Vergangenheit und der Gegenwart. Doch wie denken wir unsere Zukunft? Das innovative Format «Human Library» ermöglicht den Austausch. Auf dem Weg durch die Schweiz hält die Tour in Basel. Eine Zusammenfassung der Diskussion lest ihr hier im forausBlog.

Wahlherbst im Schatten: So muss die europäische Asylpolitik reformiert werden

Philipp Lutz, Stefan Egli, Anna Stünzi – Das starke Abschneiden der AfD bei den deutschen Bundestagswahlen und die massiven Stimmverluste für Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigen: Die Flüchtlingskrise von 2015 überschattet die Politik noch immer. Der Versuch, Geflüchtete gemäss eines Verteilungsschlüssels innerhalb Europas umzuverteilen, ist vor allem an den europäischen Mitgliedstaaten selbst gescheitert. Humanitäre Krisen an den europäischen Aussen- und Binnengrenzen sowie die Fehler des Dublin-Abkommens […]

Dadaab Refugee Camp – No Way Around Integration for Kenya's Re-elected President

Anna- Lina Müller – Kenya's re-elected president should finally respond to the challenge of Dadaab, the biggest refugee camp in the world. In order to cover both the interests and needs of Kenyan society and the refugee community, a long term strategy that focuses on the integration of the camp’s residents into Kenyan society, is needed.

Migrationsland Schweiz im Gespräch

Ein- und Auswanderung haben die Schweiz seit jeher entscheidend geprägt. Trotzdem fehlt dem Land das Selbstverständnis, als Ort der Mobilität und des Austausches über Grenzen hinweg. Auf der Suche nach einer gemeinsamen Vision für das Migrationsland Schweiz, führt foraus seit 2015 einen landesweiten, inklusiven Dialog. Das Destillat dieses Prozesses liegt nun als NZZ Libro Publikation «NEULAND: Schweizer Migrationspolitik im 21. Jahrhundert» vor.

Fragwürdiges Eritrea-Urteil bringt nur Verlierer

Erschwerte Integration, Verunmöglichen der finanziellen Selbständigkeit und Unterstützung des Populismus – der Anpassung der Asylrechtsprechung gegenüber Menschen aus Eritrea ist nichts Positives abzugewinnen.

Kampf der politischen Reaktionäre

Weltweit überschlagen sich die Kommentatoren mit Versuchen das amerikanische Einreiseverbot gegen Staatsangehörige aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern zu deuten. Dabei ist das Dekret des neuen US-Präsidenten Ausdruck einer tiefer liegenden Auseinandersetzung zwischen zwei Lagern. 

Radikal, romantisch oder rational?

Der Dublin-Reformvorschlag – warum Geflüchtete mitentscheiden sollen. Viel Kritik, Lob und eine Interpellation im Nationalrat - das waren die Reaktionen auf den Reformvorschlag für das Dublin-System, den vier foraus-Autorinnen letzte Woche in Bern präsentierten. Sie plädieren nebst einer Trennung von Registrierung und Asylverfahren, einem finanziellen Ausgleichsmechanismus und einer temporären Schutzklausel auch dafür, dass Asylsuchende mitentscheiden sollen, in welchem Land sie ihren Asylantrag stellen. Insbesondere diese Wahlfreiheit […]