Über Revolutionen reden: Hadern mit dem Arabischen Frühling

Von Oliver Thommen – Der Arabische Frühling ist nicht nur ein Umbruch in der arabischen Staatenwelt, er bringt auch die Chance auf eine Neubesinnung im Westen mit sich, wie wir künftig mit islamisch geprägten Regionen umgehen wollen. Nach der Absolvierung eines Veranstaltunsmarathons zum Thema wage ich eine vorläufige Bilanz der hiesigen Befindlichkeit.

Démocratisation de l’Afrique du Nord, un effet laboratoire?

Par Fanny Charmey et Riccardo Bussmann - En marge de la Résolution 1973, l’intervention armée autorisée par le Conseil de Sécurité sur la base de la responsabilité de protéger la population se calibre sur la chute du dictateur. En effet, la démocratisation des Etats d’Afrique du Nord semble être le but auquel prétendent les Etats occidentaux, mais chacun fait preuve d’une forte volonté d’implication minimale […]

Nach dem Frühling: Neue Realitäten in Nordafrika und die Konsequenzen für die internationale Entwicklungszusammenarbeit

Von Luca Etter – Die Neuverteilung der Macht in Nordafrika stellt für die Akteure der internationalen Entwicklungszusammenarbeit eine grosse Herausforderung dar. Der Erfolg des neuen Nordafrika wird auch davon abhängen, ob die internationale Gemeinschaft die neuen Realitäten in der Region versteht und damit umzugehen weiss.

Zu dünnes Eis? Die Anerkennung von Rebellen-Regierungen vor dem Ende des Konfliktes ist völkerrechtlich heikel

Von Valerio Priuli– Ein Staat und zwei Regierungen: Soll die Schweiz den Übergangsrat Libyens als offiziellen Vertreter des Landes anerkennen? Die Ausgangslage Der aus der oppositionellen Bewegung hervorgegangene libysche Übergangsrat nimmt mehr und mehr Züge einer Übergangsregierung an. Er ist in Benghasi angesiedelt und übt seine effektive Kontrolle über den Ostteil des Landes aus. Frankreich hat den Übergangsrat am 10. März 2011 als einzige legitime […]

Mehr Handlungsspielraum tut not: Ein Plädoyer für Migrationsdiplomatie

Von Nathalie F. Manac’h – Die CVP will, dass sich die Schweiz stärker in den Herkunftsländern von Asylsuchenden einsetzt. Dadurch soll die Situation vor Ort verbessert und Migrationsströme eingedämmt werden. Migrationsdiplomatie könnte dabei ein wichtiger Eckstein in der Flüchtlingspolitik Europas und der Schweiz  sein.

Revolutionäres im UN-Sicherheitsrat: Wie die internationale Gemeinschaft auf die Krise in Libyen reagiert

Von Alexander Spring – Mit einer gewissen Genugtuung beobachten wir seit dem 15. Februar wie sich die Schlinge um den Hals von Muammar al-Gaddafi stündlich enger zieht. Die internationale Gemeinschaft wendet dabei ganz neue Methoden an, um die Luftzufuhr des Despoten zu beeinflussen. Und die Schweizer Aussenpolitik hat daran auch ihren kleinen Verdienst. Mit der schwindenden Luft nimmt nicht nur der Druck auf Gaddafi sondern […]