Schweizer Mentalität und Europa

Ueli Dutka - Das Jahr 2018 ist das Jahr der Beziehungskrise zwischen der Schweiz und der EU. Ursprünglich war seitens der EU ein institutionelles Rahmenabkommen geplant, das eine reibungslose Zusammenarbeit ermöglichen solle. Warum aber braucht es einen neuen institutionellen Rahmen für die Beziehungen der EU und der Schweiz? Und warum ist das mit der Schweizer Mentalität schwierig zu vereinbaren? Fest steht: Damit sich die Beziehungskrise entspannen […]

Mesures d'accompagnement et travail détaché : quelles différences entre les systèmes suisse et européen ?

Darius Farman - Dernière pomme de discorde dans les négociations entre la Suisse et l'UE sur l'accord institutionnel, les mesures d'accompagnement à la libre circulation des personnes font actuellement l'objet de discussions nourries en Suisse. La demande initiale des négociateurs européens serait leur abandon progressif au profit des règles européennes, et notamment des directives sur le travail détaché. En quoi ces dernières sont-elles différentes des mesures d'accompagnement […]

Pour la conclusion d’un rapport conjoint sur les progrès de la négociation institutionnelle entre la Suisse et l’UE

Cenni Najy - Depuis le début de l’année, une nouvelle dynamique semble être à l’œuvre dans la négociation institutionnelle entre l’UE et la Suisse. D’après plusieurs sources concordantes, les négociateurs suisses et européens ont réalisé des progrès importants sur plusieurs questions sensibles. C’est le cas pour la question du règlement des différends, sur le point d’être résolue. Après plusieurs atermoiements durant la négociation, les parties […]

Personenfreizügigkeit – Mehr Informationen haben keinen Einfluss auf die Meinungsbildung

Darius Farman – Im Zuge der Annahme der Masseinwanderungsinitiative (MEI) wurde oft behauptet, die Schweizer Stimmbürger hätten potentiell anders abgestimmt, wären sie im Vorfeld der Abstimmung über die Auswirkungen der MEI besser informiert worden. Die Ergebnisse einer Umfrage zeigen im Gegenteil, dass mehr faktische Informationen die Meinungen von Herr und Frau Schweizer kaum beeinflussen.

Der Bundesrat schmeisst das RASA-Handtuch: Jetzt müssen die Parteien vier Jahre Stillstand aufwischen.

Der Bundesrat hat sich entschieden, keinen Gegenvorschlag zur RASA-Initiative vorzulegen. Damit missdeutet er den Ausgang der Vernehmlassung, in der sich alle Parteien positiv zu einem Gegenvorschlag geäussert haben. Jetzt ist das Parlament in der Pflicht - sowohl inhaltlich als auch staatspolitisch.

Brexit : à quoi faut-il s’attendre après le lancement de la procédure de sortie de l’UE?

Le gouvernement britannique vient officiellement d’activer la procédure de retrait d’un État membre de l’Union européenne, telle que prévue par l’article 50 du Traité sur l’Union européenne (TUE). Cette activation devrait rapidement lancer les négociations de sortie à proprement dites. En effet, jusqu’à présent, l’UE s’était refusée à toute pré-négociation avec le Royaume-Uni, tant que Londres n’invoquerait pas ledit article. Cependant, le Royaume-Uni doit désormais […]

Neue Finanzmarktregulierung – der erhoffte Türöffner zum EU-Markt?

Seit Langem bemängeln die Schweizer Banken den erschwerten Zugang zum europäischen Markt. In der Wintersession hat sich der Ständerat nun endlich mit den Gesetzen beschäftigt, die Geschäfte mit Kunden im EU-Raum erleichtern sollen: FIDLEG (Finanzdienstleistungsgesetz) und FINIG (Finanzinstitutsgesetz).

Für eine neue Schweizer Aussenpolitik

Von François Schaller – Will sich unser Land auch weiterhin als Kleiner unter Grossen und gleichsam als Hochstapler behandeln lassen – oder wollen wir nicht eher der Erste unter den Kleinen sein?

Kunterbunte Zuwanderungsbremsen: Die MEI-Umsetzung als Klientelpolitik

Nicht eritreische Asylsuchende, sondern die hängige Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative wird die Zukunft der Schweizer Migrations- und Europapolitik bestimmen. Doch statt die dabei offenen Fragen ehrlich zu thematisieren, betreiben die Parteien von links bis rechts lieber Klientelpolitik, denn: Wir befinden uns im Wahlkampf.

#ThisIsACoup - Oder warum die deutsche Diplomatie bei der Griechenlandkrise ausgedient hat

Von Maximilian Stern und Julian Zuber – Trotz PR-Desaster: Die deutsche Aussenpolitik konnte im Fall der Griechenlandkrise mit Public Diplomacy nicht auf die negative Stimmung gegenüber Deutschland reagieren. Denn es ging nicht um Deutschland und Griechenland, sondern um Europa. Und bei europäischer Innenpolitik stösst die klassische Diplomatie an ihre Grenzen.