Der Armut entwachsen? Der Denkfehler in den SDG

Daniel Langmeier – Die SDG wollen die Armut mit einem Wachstum für alle überwinden, ohne dass an dessen Grenzen gedacht wird. Nur eine Innovationswende kann hier die nötigen Reformen bringen.

SDG Inc.: Partnerschaften sollen zum Ziel führen

Marianne Bolt – Die SDG sollen mittels Partnerschaften umgesetzt werden. Ein Augenschein, wie Grosskonzerne in der Schweiz heute ihrer Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit nachkommen und wo Verbesserungspotenzial besteht.

Motor Migration: Warum Migration in die Entwicklungsziele gehört

Von David Kaufmann - Illegalisiert man Migration, fördert man Armut. Gerade darum sollte der Zugang in regulierte Arbeitsmärkte erleichtert und Arbeitsmigranten rechtlich und sozial eingebunden werden. Solche Ziele gehören in eine nachhaltige Entwicklungsagenda.

Post-15-Agenda – Die Reaktion von Alliance Sud

Nina Schneider - Rahel Loretan hat gar nicht so unrecht, wenn sie von einem weltweiten Gesellschaftsvertrag spricht. Denn viel wichtiger noch als die immer knappen Finanzen wird für die neu zu gestaltende Entwicklungsagenda die moralische Akzeptanz sein.

Post-15-Agenda: Papiertiger oder revolutionärer Gesellschaftsvertrag?

Rahel Loretan - In der Post-2015-Agenda sollen Entwicklungsziele mit Umweltstandards in einer universellen Nachhaltigkeitsagenda verbunden werden. Für die Umsetzung dieser Vision in die Realpolitik braucht es einen Paradigmenwechsel. Das wird viel Überzeugungsarbeit brauchen, ist in einer globalisierten Welt aber unumgänglich.

Jahreskonferenz der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit: foraus stellt Fragen zur Wirksamkeit

Von Vera Eichenauer, Marco Faehndrich, Men-Andrin Meier, Pablo Padrutt, Maximilian Stern, Maria Barbara Stoll, Andreas Weber  - foraus wurde eingeladen, an der diesjährigen Jahreskonferenz der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) einen Denkanstoss zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe zu geben. Nach der Eröffnungsrede von Bundesrat Didier Burkhalter richtete sich foraus mit folgenden Fragen an das Konferenzpublikum:

Inkohärente Schweizer Entwicklungspolitik: Wirksame Hilfe allein reicht nicht

Von Maria Barbara Stoll und Andreas Weber – Wirksame Entwicklungszusammenarbeit ist erstrebenswert. Noch wichtiger ist jedoch die übergeordnete Entwicklungspolitik. Die Schweiz sollte die Konsequenzen ihrer politischen Massnahmen dahingehend überprüfen, ob sie die Entwicklungschancen von Ländern des Südens beeinträchtigen.

50 Jahre DEZA – Kein Grund zum Feiern

Von Vera Eichenauer - Das Jubiläum der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit ist für eine Reflexion über die Auswirkungen der gesamtschweizerischen Politik auf die ärmsten Ländern und deren Entwicklungschancen zu nutzen. Entwicklungszusammenarbeit allein reicht nicht aus, sondern – wie das Jubiläumsmotto der DEZA korrekt vermittelt - „Mehr als Hilfe“ ist notwendig um ärmeren Ländern Raum für Entwicklung zu geben: nämlich eine kohärente, entwicklungsfreundliche Aussenpolitik.