Fragwürdiges Eritrea-Urteil bringt nur Verlierer

Erschwerte Integration, Verunmöglichen der finanziellen Selbständigkeit und Unterstützung des Populismus – der Anpassung der Asylrechtsprechung gegenüber Menschen aus Eritrea ist nichts Positives abzugewinnen.

Radikal, romantisch oder rational?

Der Dublin-Reformvorschlag – warum Geflüchtete mitentscheiden sollen. Viel Kritik, Lob und eine Interpellation im Nationalrat - das waren die Reaktionen auf den Reformvorschlag für das Dublin-System, den vier foraus-Autorinnen letzte Woche in Bern präsentierten. Sie plädieren nebst einer Trennung von Registrierung und Asylverfahren, einem finanziellen Ausgleichsmechanismus und einer temporären Schutzklausel auch dafür, dass Asylsuchende mitentscheiden sollen, in welchem Land sie ihren Asylantrag stellen. Insbesondere diese Wahlfreiheit […]

Last call: Deine Ideen zum Migrationsland Schweiz!

Stefan Egli - Crowd-was? Im Rahmen des Massenbrainstorming-Experiments ‘Crowd-Thinking Migration’, welches foraus vor einigen Wochen lancierte, sind inzwischen über 70 Ideen rund um die Schweizer Migrationspolitik eingegangen. Es bleiben nur noch wenige Tage für Deine Vorschläge! 

Kein Dublin ist auch keine Lösung

Stefan Egli, Philipp Lutz & Anna Stünzi - Es wurde kritisiert und seine Abschaffung gefordert: Das Dublin-Abkommen steht für viele als Inbegriff eines europäischen Versagens in der Asylpolitik. Mehr noch: als Schande. Doch ist diese Kritik gerechtfertigt? Nur zum Teil. Warum trotz aller Kritik und Krise ein Ausstieg keine Option sein kann, Reformen aber dringend notwendig sind. 

Nach AfD-Erfolgen: Den Teufel mit Beelzebub austreiben?

Niklas Zimmermann – Nach den zweistelligen Wahlergebnissen der AfD fordern Politiker wie Horst Seehofer abermals einen Kurswechsel in der Asylpolitik. Dabei zeigen die jüngsten Landtagswahlen einmal mehr, dass der Ansatz, die Fremdenfeinde mit der Übernahme ihrer Agenda zu bekämpfen, krachend gescheitert ist.

Handicap Sprache: wie wir über Migration reden

Martina von Arx – Die Debatte um Migration ist unsachlich, emotional aufgeladen und polemisch. Dies liegt unter anderem an unserer Sprache: Wir können mit unseren aktuellen Begriffen keinen konstruktiven politischen Diskurs über Migration führen. Wir brauchen neue Begriffe.

Asylgesetzrevision: Perpetuum Mobile für Populisten

Von Stefan Schlegel und David Kaufmann – Im Asylrecht wird eine Untugend auf die Spitze getrieben, die auch in anderen Politikbereichen Anwendung findet: Die symbolische Gesetzgebung, zur Kaschierung politischer Ratlosigkeit. Das Referendum am 9. Juni ist eine Chance für das Stimmvolk, Bundesrat und Parlament zur Ordnung zu rufen.