Umwelt, Verkehr und Energie

Umweltprobleme halten sich nicht an Landesgrenzen. Die Schweiz ist daher auf eine funktionierende Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnern angewiesen. Dasselbe gilt auch für die Verkehrs- und Energiepolitik, da die Schweiz Teil eines europaweiten Netzes ist.

Um den Klimawandel zu bremsen und dessen Auswirkungen abzufedern, ist international koordiniertes Handeln nötig. So erlaubt uns die internationale Zusammenarbeit zum Beispiel, wirkungsvollere und preiswertere Emissionsreduktionen für unser kleines, hochentwickeltes Land zu erreichen. Eine starke Vertretung in internationalen Gremien, ein wirksames Engagement für Emissionsreduktionen und die Teilnahme an grenzübergreifenden Technologietransfers können sich für die Schweiz überdies sowohl politisch als auch wirtschaftlich lohnen. Die internationale Klimapolitik eröffnet neue diplomatische Möglichkeiten und die gezielte technologische Zusammenarbeit unterstützt Schweizer Firmen bei der Entwicklung und Vermarktung umweltfreundlicher Technologien.

Die Energiepolitik ist ein elementarer Bereich der Aussenpolitik und muss langfristig geplant werden. Strom- und Energielieferverträge mit dem Ausland sichern über Jahrzehnte eine adäquate Versorgung und Infrastruktur für einen kleinen, energiearmen Staat wie die Schweiz. Dazu ist die Schweiz insbesondere auf stabile Übereinkommen mit der EU, die Förderung erneuerbarer Energieträger sowie ein starkes Engagement in internationalen energiepolitischen Organisationen angewiesen.

 

AG-Leiter:

Florian Habermacher, florian.habermacher(at)foraus.ch


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